Menschenrechtspreis für Su Changlan

Die chinesische Aktivistin Su Changlan aus Ingolstadts Partnerstadt Foshan hat den “Cao Shunli Memorial Award” bekommen. Die 45-Jährige, die seit mehr als zwei Jahren in Untersuchungshaft ist, erhielt die renommierte Auszeichnung von einem Zusammenschluss chinesischer Menschenrechtsgruppen. Su Changlan ist die dritte Preisträgerin. Die Organisation “Chinese Human Rights Defenders (CHRD)” ehrt Su Changlan für ihre Basisarbeit in Sachen Menschenrechte. Allerdings mache man sich zunehmend Sorgen um ihre Gesundheit, da sie sich in fortdauerndem Polizeigewahrsam befindet und keine medizinische Versorgung erhält, so die Menschenrechtsgruppe. Die Behörden verschleppen den Prozessbeginn immer wieder aufs Neue, eine vielfach praktizierte Zermürbungstaktik.


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